Wer wir sind...Die Wohnstätte Inselhof ist eine Einrichtung der Lebenshilfe-Wohnstätten Rüsselsheim e. V. und besteht seit Januar 1988. Der Name leitet sich ab von der Lage mitten im Wohngebiet "Blauer See" im Ortsteil Königstädten der Stadt Rüsselsheim und durch die architektonische Formgebung in der Art einer südländischen Hazienda.Der Komplex besteht aus drei Haupthäusern für jeweils zwölf Bewohner und Nebengebäuden für Kurzzeitaufnahmen, Heimleitung, Verwaltung, Hauswirtschaft und weiteren für den ordnungsgemäßen Betrieb notwendigen Räumlichkeiten. Wir sind Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband. Zu unserer Finanzierung trägt wesentlich der Landeswohlfahrtverband Hessen bei. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verfügen über vielfältige Berufsausbildungen, so dass wir in der Lage sind, den pädagogischen, hauswirtschaftlichen, medizinischen und technischen Anforderungen, die an einen solchen Wohnkomplex gestellt werden, Rechnung zu tragen. Was wir tun...Wir betreuen laufend mindestens 40 geistig und mehrfach behinderte Bewohner.Diese Behinderten sind in der Regel von Montag bis Freitagmittag in der nahe liegenden Werkstätte für Behinderte tätig, die einem anderen Träger zugeordnet ist. Kranke, Urlauber und Rentner werden jedoch rund um die Uhr in unserem Hause betreut. In unseren Häusern, die nach den Inseln Mainau, Reichenau und Lindau benannt sind, bewohnen die Behinderten überwiegend Einzelzimmer. Ein geringer Teil ist in Zweibettzimmern untergebracht. Für die Schwerbehinderten, insbesondere die Rollstuhlfahrer, verfügen wir über technische Sonderausstattung und entsprechendes Zusatzpersonal, um eine möglichst optimale, den Bedürfnissen und Umständen entsprechende Betreuung zu ermöglichen. Wer zu uns kommen kann...Jeder von den zuständigen Behörden anerkannte geistig Behinderte, der in einer nach den Richtlinien des LWV Hessen gültigen WfB tätig ist, kann bei den Sozialämtern des Kreises oder der Stadt einen Antrag auf Kostenübernahme für einen Platz in unserem Wohnheim stellen.Sofern Plätze frei sind, können sich entweder der Behinderte selbst oder dessen Betreuer mit uns über die Aufnahmemodalitäten in Verbindung setzen. Wir bieten jedoch auch in geringem Umfang Kurzzeitunterbringungen für erwachsene Behinderte an, wenn z. B. die Eltern Urlaub machen wollen oder ein Krankenhausaufenthalt notwendig wird. Hier sind jedoch langfristige und terminlich genaue Voranmeldungen wegen der geringen Bettenzahl und der großen Nachfragen nötig. Neben der pädagogisch-lebenspraktischen Betreuung bieten wir je nach Neigung der Bewohner in der arbeitsfreien Zeit Sonderbetreuungen, wie z. B. in der Singgruppe, Theatergruppe, Workshops mit Eltern und Freunden und vieles andere an. Außerdem werden Ausflüge an Wochenenden und Ferienfreizeiten in kleinen Gruppen organisiert. Unser Bestreben ist es dabei, die Integration zu fördern, indem Freizeiten in für jeden Bürger zugänglichen Pensionen arrangiert werden. Überhaupt sind Integrations- Bestrebungen für uns ein wesentlicher Bestandteil der Wohnheimarbeit. So ist z. B. unser Sommerfest nicht nur für die Bewohner und deren Angehörige gedacht, sondern hat sich zu einem Fest entwickelt, bei dem sich die Bürger unseres Ortsteils gerne sehen lassen und einige Vereine sogar an der Gestaltung mitwirken. Auch die Teilnahme am Königstädter Weihnachtsmarkt, bei dem unsere Singgruppe aktiv dabei ist und einige Bewohner auch in der Öffentlichkeit Gedichte vortragen und unser Personal einen Verkaufsstand organisiert, findet in der Bevölkerung großen Anklang. Nicht zu vergessen ist die enge Zusammenarbeit mit beiden Kirchen. So fand auch schon mal das katholische Fronleichnamsfest in unserem Hof statt, und wir nahmen aktiv an kirchlichen Ereignissen der evangelischen Gemeinde teil. |
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